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FURGYFURGY

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Ziel des Projektes FURGY (2009-2012) war die grenzüberschreitende Verknüpfung von regionaler Wirtschaft und Wissenschaft zu einem internationalen Wissensnetzwerk im Bereich erneuerbare Ressourcen und Energieeffizenz.

In einem ersten Schritt wurden alle kleineren und mittleren Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen des gesamten Programmgebiets recherchiert, die in der Wertschöpfungskette Erneuerbare Energien und Energieeffizienz arbeiten oder Kompetenzen einbringen können. Dies war notwendig, weil dieses Wissen grenzüberschreitend nicht existierte. Direkte Kontaktvermittlung, die Organisation von Veranstaltungen und Firmenbesuchen sowie die Hilfestellung bei Kooperationsprojekten waren Schwerpunkte des Projektes. FURGY wurde als Anlaufstelle für die regionale Kooperation im Bereich erneuerbare Ressourcen und Energieeffizienz etabliert, die eng mit bestehenden Einrichtungen beiderseits der Grenze zusammen arbeitet.

Weitere Informationen finden Sie unter: info.furgy.eu

PE:RegionWeb_logo_PE_Region bearbeitet

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Norddeutsche und süddänische Unternehmen besitzen umfangreiches Know-how wenn es darum geht, Elektrizität zu nutzen und effektiv zu regeln. Dies beinhaltet sowohl individuelle elektronische Geräte als Stromverbraucher als auch Energieerzeugung und Transport für industrielle Produktion. Drei Millionen Euro von der EU für das grenzüberschreitende Interreg 5a Projekt sollen jetzt sichern, dass diese Stärkeposition weiter ausgebaut wird, um ein Fundament für Wachstum und Beschäftigung in der Region zu schaffen.

Der Bedarf an erneuerbaren und alternativen Energien, Energieeffizienz und Elektromobilität wird voraussichtlich in den nächsten Jahren massiv wachsen. Ein Kernfaktor um diesen Bedarf zu decken ist der Einsatz von ‚Leistungselektronik‘. Leistungselektronik hilft, die verschiedenen Energieformen ineinander umzuwandeln. In der deutsch-dänischen Grenzregion gibt es starke Unternehmen und umfassende Erfahrungen in Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen innerhalb der Leistungselektronik.

Das PE:Region Projekt soll Synergie und ein starkes Fundament für die relevanten Akteuren in der deutsch-dänischen Grenzregion gründen. Das Ziel des Projekts PE:Region besteht darin, die führende Rolle der Programmregion bei der Entwicklung und Fertigung innovativer Leistungselektronikbauteile und –systeme zu festigen.

 

Projektname

  • Leistungselektronik Region (PE:Region) – grenzüberschreitende anwendungsorientierte Innovation innerhalb Leistungselektronik

Leadpartner

  • Syddansk Universitet, Mads Clausen Instituttet (SDU-MCI)

Projektpartner DE

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Chair of Power Electronics (CAU)
  • Fachhochschule Kiel, Institut für Mechatronik (FH Kiel)
  • Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH)
  • Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE FH Kiel GmbH)

Projektpartner DK

  • Syddansk Universitet, Mads Clausen Instituttet (SDU-MCI)
  • Syddansk Universitet, Mærsk Mc-Kinney Møller Instituttet (SDU-MMMI)
  • Sønderborg Vækstråd (SV)

Netzwerkpartner

  • Wirtschaftsförderung und Forschung: CLEAN, IHK Flensburg, Fraunhofer ISIT, und URS
  • Unternehmen: FTCAP GmbH, Danfoss Silicon Power GmbH, Kristronics GmbH, Banke ApS, Flux A/S, Danfoss Power Electronics und A/S, Clayton Power ApS

Priorität

  • Priorität 1: Innovation / Steigerung der Produkt-, Prozess- und Sozialinnovationen in den für das Programmgebiet identifizierten Stärkepositionen

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carpeDIEM Carpe Diem

 

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Dieses Projekt fokussiert die effiziente Steuerung von Energieflüssen in Gebäuden und Gebäudegruppen aus lokalen regenerativen Energiequellen, um unter Verwendung eines Energie-Management-Systems zwischen Energiequellen und -lasten den lokalen Energiebedarf zu decken. Dies wird den Nutzungsgrad lokaler Energiequellen erhöhen und die Abhängigkeit von zentraler Energieversorgung aus fossilen Quellen mindern. Das Bündeln und Steigern der Nutzungseffizienz lokal verfügbarer Energie senkt den CO2-Ausstoß, reduziert Lasten mit Energiebedarf und vermeidet Verluste durch lange Energieübertragungswege. Ein Hauptaugenmerk gilt den Unternehmen der Region und deren sehr spezifischen Energieverhaltensmustern und Versorgungsstruktur, bedingt durch viele sowohl durch landwirtschaftlich oder durch Tourismusunternehmen geprägte Räume.

In diesem Projekt werden die regionsspezifischen energiebezogenen Verbrauchs- und Erzeugungsmuster analysiert und daraufhin wird ein verteiltes Energie-Management-System entwickelt. Auf Basis der untersuchten Energieverbrauchsmuster werden Simulationsmodelle aufgebaut, um verschiedene DIEM-Systemkonfigurationen mit den Einsparungen an CO2-Emissionen in Beziehung zu setzen und Erkenntnisse über den wirtschaftlichen Nutzen für Unternehmen zu gewinnen. Es werden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchgeführt, um die ökonomischen Gewinne einer DIEM-Konfiguration für Gebäude zu charakterisieren. Die Öffentlichkeitsarbeit soll eine umsichtigere Nutzung von Energie fördern und das Bewusstsein über dafür verfügbare Technologien schärfen. Das Projekt wird die grenzenübergreifenden und sich ergänzenden Kompetenzen in der intelligenten Energienutzung bündeln und verstärken, um sicherzustellen, dass die Region ein Wegbereiter und Beispielobjekt bei der Erfüllung der Klima- und Energieziele der EU darstellt. Nach Beendigung des Projektes werden erarbeitetes Wissen und Technologien für ein verteiltes intelligentes Energie-Management-System zur Implementation in Unternehmen zur Verfügung stehen.

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Large Scale Bioenergy Laboratory 2 (LSBL2)LSBL 2

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Obwohl sich die Biogassektoren in dem deutschen und dänischen Teil des Programmgebiets in den letzten Jahrzehnten unterschiedlich entwickelt haben, stehen beide Sektoren vor denselben Herausforderungen: 1. Ein Mangel an nachhaltigen und günstigen Biomasse Rohstoffen, 2. Ineffiziente Prozesstechnik bei der Verwendung von Biomasse, 3. Eine ungleichmäßige Verteilung von Düngemittel aus der Biogasproduktion im Vergleich zur Verteilung der landwirtschaftlichen Nutzflächen, und 4. Begrenzte Möglichkeiten zur Verwertung der Tatsache, dass Biogas eine verlässliche und speicherbare Energiequelle ist, welche verwendet werden kann, wenn die Versorgung mit anderen erneuerbaren Energiequellen schwankt. Basierend auf den Ergebnissen des vorangegangenen Projektes (Large Scale Bioenergy Lab I) und der weiteren Entwicklung und Umsetzung der innovativen Prozesse und Produkte, ist es das Ziel des Projektes, den Biogassektor im Bezug auf die genannten Herausforderungen wirtschaftlicher, ökologischer, und umweltverträglicher aufzustellen.

Projektname

  • Large Scale Bioenergy Laboratory 2 (LSBL2)

Leadpartner

  • Aalborg Universitet Esbjerg – Sektion for Energi Teknologi (AAU), Niels Bohrsvej 8, 6700 Esbjerg, DK
    Homepage: esbjerg.aau.dk

Projektpartner DE

  • Fachhochschule Flensburg, Fachbereich für Maschinenbau, Verfahrenstechnik und maritime Technologie
  • North Tec Maschinenbau GmbH

Projektpartner DK

  • Roskilde Universitet (RUC)
  • Ribe Biogas A/S
  • Al-2 Agro A/S
  • Solrød Biogas A/S
  • Linkogas

Netzwerkpartner

  • Industrie- und Handelskammer Flensburg
  • Watt 2.0 e.V.
  • ZVO Energie GmbH, Reimar von Wachholtz
  • Biogas Akademie Campus GmbH
  • Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz Schleswig-Holstein
  • Dansk Fagcenter for Biogas
  • Vejle Kommune
  • Køng/Lundbye Biogas
  • AgroTech A/S

Priorität

  • Priorität 1: Innovation / Steigerung der Produkt-, Prozess- und Sozialinnovationen in den für das Programmgebiet identifizierten Stärkepositionen

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rollflexRollflex

 

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Das Innovationsprojektcenter RollFlex soll zur Nutzung des großen Marktpotenzial für nachhaltige Energielösungen beitragen, indem es in enger Zusammenarbeit zwischen dem Mads Clausen Institut (MCI) der Süddänischen Universität, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Stensborg A/S und FUMT R&D die Produktion von flexiblen Solarzellen und LEDs etabliert. Dieses Center basiert auf einer Produktionseinrichtung für Rotationsdruck am MCI, einer Rotationsdruckeinrichtung bei FUMT R&D, einer Einrichtung für R2R Nano Imprint Lithographie (NIL) bei Stensborg A/S sowie im Kieler Nanolabor an der CAU. Diese Kombination von Kompetenzen innerhalb organischer Energietechnologie am MCI sowie an der CAU und den Kompetenzen innerhalb einer großmaßstäblichen Rotationsdruckentwicklung bei Stensborg A/S und FUMT R&D machen den Vorteil von RollFlex aus.

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RELIABLES Offshore logo_RELIABLES_Offshore

 

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Das Projekt RELIABES Offshore wird gefördert durch Interreg Deutschland-Danmark mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Bei RELIABES Offshore geht es um die Entwicklung des sog. Structural Health Monitoring (SHM). SHM dient der Verbesserung der Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit von dynamisch beanspruchten Konstruktionen; z.B. Windenergieanlagen, Schiffe. Als Forschungsobjekt steht die Forschungsplattform FINO 3 zur Verfügung. Sie steht in der Nordsee etwa 70 km vor Sylt und wird vom Vorhabenpartner FuE betrieben.

Als Stand der Technik gilt, dass die Berechnungen zur Betriebsfestigkeit dynamisch beanspruchter Anlagen in der Konstruktionsphase durchgeführt und auch abschließend beurteilt werden. Entsprechend dieser Erkenntnisse werden die Anlagen konstruiert, gefertigt und in Betrieb genommen. Im laufenden Betrieb werden dann in festgelegten Abständen Inspektionen durchgeführt, Reparaturen vorgenommen und ggf. vorbeugend Komponenten ausgetauscht. Diese Wartungsarbeiten gründen sich nicht auf Berechnungen zur bisher verbrauchten Lebensdauer einer Anlage oder seiner Komponenten, sondern sind empirisch gestützt. Naturgemäß sind insbesondere solche Anlagen und Komponenten nur schwer einzuschätzen, für die aufgrund innovativer Konstruktionen (z.B. schwimmende OWEA, Spezialschiffe) und/oder ihres Einsatzgebietes (z.B. OWEAs, Wohn-, Konverterplattformen in zunehmend größeren Wassertiefen) noch keine langjährigen Betriebserfahrungen vorliegen. Entsprechend kann es hier gehäuft zu ungewollten Komplikationen kommen. So kann z.B. der Ausfall einer A-Komponente einer OWEA wegen wetterbedingt unzureichender Reparaturmöglichkeiten zu monatelangem Totalausfall der Gesamtanlage führen.

Bei bekannten Anlagentypen wird die treibende Kraft zur Einführung der SHM-Methode aus der Anforderung nach höherer Wirtschaftlichkeit (billiger in Beschaffung und Betrieb bei gleichzeitig höherer Verfügbarkeit) gebildet.

Mit Hilfe des Structural Health Monitoring kann die betriebsbedingte Materialermüdung einer Anlage berechnet werden. Auf dieser Basis können sodann Prognosen zur Restlebensdauer der Konstruktion erstellt werden, die nun nicht mehr auf den statistischen Designmodellen aufbauen müssen, sondern auf den tatsächlichen Belastungen der betrachteten Anlage. Damit kann auf Basis der SHM z.B. der best geeignete Zeitpunkte für den vorbeugenden Austausch wichtiger Komponenten berechnet werden oder Prognosen zu Sicherheit, möglicher Umweltgefährdung und Wirtschaftlichkeit eines Weiterbetriebes von Altanlagen auf eine fundierte Basis gestellt werden.

Die Vorhabenpartner FH Kiel, SDU und FuE bauen außerdem im Rahmen des Projektes ein Testcenter für Betriebsfestigkeit auf. Das Testcenter ist einmalig in der Interreg-Programmregion. Es dient der Unterstützung von Unternehmen in der Region, indem sie bei praktischen Problemen mit theoretischem Wissen, modernen Messungen zur Vibrationsanalyse, experimentellen Schwingfestigkeitsuntersuchungen und numerischen Berechnungsmethoden unterstützt werden. Der Vorhabenpartner SDU bringt die Kompetenzen in der Vibrationsanalyse und FH Kiel die Betriebsfestigkeit ein. FEM-Berechnungen werden von beiden Partner angeboten. FuE stellt die Forschungsplattform FINO3 zur Verfügung.

Für das Projekt RELIABLES Offshore wurde ein Begleiterkreis gegründet, der sich aus Vertretern von Industrie und Verbänden zusammensetzt. Sie treffen sich zum regelmäßigen Austausch mit den Projektpartnern. Namhafte Firmen und Institutionen der Programmregion sind hier als Netzwerkpartner eingebunden, um ihre Wünsche und Anforderungen an ein funktionierendes SHM mit uns zu diskutieren.

Das Projekt RELIABLES Offshore ist am 1.7.2016 gestartet und wird 3 Jahre laufen.

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