Trenddatenbank

Die Entscheidung, auf welche Technologien und Trends gesetzt werden soll, ist für Unternehmen ausschlaggebend und entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Um auch in Zukunft Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die auf dem Markt erfolgreich sind, ist es unabdingbar, sich mit verschiedenen Zukunftsszenarien zu beschäftigen. Im Zusammenspiel von Technologieentwicklung, Politik und Gesellschaft entwickeln sich Trends, die einander verstärken oder miteinander konkurrieren können. Längst hat die Wissenschaft dieses Themenfeld erkannt und Methoden entwickelt, um mit Hilfe der Trendvorausschau Entscheidungshilfen zu entwickeln, mit denen schon heute die Weichen für eine erfolgreiche und stabile Zukunft gestellt werden können. Trends werden kategorisiert und geclustert, um Abhängigkeiten erkennen und darstellen zu können. So läßt sich im Rahmen der Trendvorausschau die Entwicklung durch Megatrends beschreiben, die wiederum einige Makrotrends enthalten. Die Verzweigungen zwischen den einzelnen Mega- und Makrotrends können dabei sehr vielfältig sein. Sie helfen jedoch, Chancen und Risiken des sich schnell wandelnden Marktumfeldes zu erkennen und darauf zu reagieren.

Vier Bedingungen müssen gegeben sein, damit sich ein Trend zu einem Megatrend entwickelt.

  1. Impact: Ein Megatrend sollte mindestens über 30 Jahre Halbwertszeit verfügen.
  2. Ubiquität: Ein Megatrend bildet Signale in allen Lebensbereichen, er ist „allgegenwärtig“ und entwickelt Signifikanten in Konsum, Ökonomie, Lebenswelt etc.
  3. Universalität: Ein Megatrend hat einen grundlegenden globalen Charakter, auch wenn er sich in den verschiedenen Regionen und Kulturen unterschiedlich schnell durchsetzt.
  4. Robustheit: Er verträgt auch Backlashs, also vorübergehende Rückschläge, ohne seine Dynamik zu verlieren.

Im Folgenden möchten wir einen kurzen Überblick über die derzeitigen Mega- und Makrotrends geben, die wir für besonders relevant für Unternehmen in der Clean Tech-Branche halten. Diese Aufstellung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, und aufgrund der fast unbegrenzten Möchlichkeiten, Trends zu kategorisieren, kann und soll sie lediglich als Anregung für weitere Diskussionen und Überlegungen dienen. Unter den jeweiligen Beschreibungen der Trends, die bewußt kurz gehalten sind, finden Sie weiterführende Links, um bei Interesse das Thema zu vertiefen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Feedback zu dieser Aufstellung geben, um sie fortlaufend zu aktualisieren und zu verbessern.

Intelligente Produkte, Infrastruktur und ubiquitäre Intelligenz

Die Welt entwickelt sich immer weiter in Richtung eines Zustands, in dem digitale Intelligenz ubiquitär, also immer und überall, vorhanden ist. Dafür ist eine umfangreiche Vernetzung über das Internet eine Notwendigkeit. Geräte und Maschinen verbessern und verändern sich, sie werden zu intelligenten Objekten, die alltägliche Prozesse vereinfachen können. Zunehmend wichtiger wird dabei die Auswertung von „Big Data“, die permanent produziert werden.

Konnektivität

Neue Organisationsmöglichkeiten der Menschen in Netzwerken rücken immer mehr in den Vordergrund. Nicht nur Personen kommunizieren dabei miteinander, sondern auch Maschinen. Dabei ist insbesondere ein Trend zu „Offenheit“ von Bedeutung, die Unternehmen und administrative Strukturen nach außen hin durchsichtiger machen. Die gesellschaftliche Forderung nach Transparenz spielt dabei als Antreiber eine große Rolle.

Lernen von der Natur

Natürliche Strukturen und Prozesse aus der Natur werden genutzt, um gesellschaftliche und technische Innovationen voranzutreiben. Eine Verschmelzung von Natur und Technik wird immer stärker. Insbesondere spielen dabei die Biowissenschaften eine tragende Rolle, da sie das Basiswissen für eine Fülle an technischen Neuerungen liefern. Fachgrenzen innerhalb der Naturwissenschaften lösen sich auf.

Mobilität

Unser Leben und unsere Ökonomie sind durch eine stetige Zunahme an Mobilität und Beschleunigung gekennzeichnet. Mobilität bedeutet für die Gesellschaft Beweglichkeit, sie bietet Veränderung und eine größere Wandlungsfähigkeit. Das Auto wie man es heute kennt verändert sich, immer neue Technologien schaffen eine ganz andere Art der Mobilität.

Neo-Ökologie

Aufgrund von Globalisierung, Klimawandel und Ressourcenknappheit entwickelt sich ein stärkeres Bewusstsein der Bevölkerung für die Umwelt. Die Gesellschaft denkt und lebt nachhaltiger. Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliches Engagement vermischen sich in Zukunft und schaffen so eine Basis für neues Wachstum. Wichtig werden dabei nicht nur die klassischen „grünen“ Themen, sondern auch Folgen des eigenen Handelns.

Shy Tec

Hochtechnologische Ansätze integrieren sich immer stärker in unseren Alltag und werden zur Normalität. Statt schwer zu bedienender Produkte sollen intuitive Interaktionsflächen zum Einsatz kommen. Kleinere Bauteile durch verbesserte Materialien, kabellose Übertragungen und flexible Elektronik sollen dies möglich machen.  

Technologische Durchbrüche

Die Welt der Technologien verändert sich rasant. Immer schneller übertreffen sich Produkte durch bessere Leistung oder vielseitigere Einsatzmöglichkeiten. Dies birgt ein erhebliches Potenzial an Chancen und Risiken für Unternehmen. Eintrittsbarrieren in Märkte können durch neue Technologien leicht überwunden werden, was den Markt weit offener für Fluktuationen macht.

Urbanisierung

Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten und die Verschiebung vom Land in die Stadt nimmt immer mehr zu. Die Urbanisierung hat, ausgehend von Unterschieden in der Ökonomie und den demografischen Trends der Länder, eine unterschiedliche Ausprägung. Die Städte der Zukunft werden nicht nur vielfältiger, vernetzter, lebenswerter und „grüner“, sondere auch die Beziehung der Bevölkerung zu Städten verändert sich.

Verschärfung der Energie- & Ressourcenlage

Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum führen dazu, dass der weltweite Verbrauch an Energie, Wasser und anderen wichtigen Rohstoffen rasant ansteigt. Bei einer gleichzeitigen Verknappung fossiler Rohstoffe rücken erneuerbare Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz und die Dezentralisierung der Stromversorgung immer weiter in den Fokus. Fossile Rohstoffe sind und bleiben zwar noch einige Zeit ein wichtiger Faktor in der Energieversorgung, werden jedoch durch neue Technologien immer mehr in den Hintergrund rücken.

Wissenskultur

Durch die Zunahmen an digitalen Medien wird der Zugang zu einer immer größer werdenden Wissensmenge leichter gemacht. Wissen wird im „War of Talents“, der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs, zu einer der wichtigsten Ressourcen. Der Schlüssel zu einer hoffnungsvollen Zukunft ist die Bildung.

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